Berlinfahrt 2016

Datum:18.09.2016

Berlinfahrt des KCVM vom 18-21.September 2016

Eine große Sängergruppe von 47 Personen war der Einladung vom Prof. Dr. Patrick Sensburg gefolgt und besuchte unsere Hauptstadt Berlin.
Diese Einladung hatte unsere Beauftragte für besondere Aufgaben, Frau Ursula Pieper, initiiert.

Bei strahlendem Wetter ging es Richtung Berlin. Nach dem Einchecken im Hotel (in Friedrichshain) gab es Abendbüffet im Gasthof Bauerlümmel. Ein uriges Lokal, direkt beim Hotel, sehr praktisch. Herr Sensburg besuchte uns auch, obwohl wir doch am nächsten Tag einen Termin mit ihm hatten.
Nach dem Essen war dann Freizeit angesagt. Im Innenhof war die Terrasse des Gasthofes. Unsere Sangesbrüder aus u.a. Schmallenberg stimmten für die „Dagebliebenen“ Lieder an, übrigens nicht nur an diesem Abend. Es wurde ein sehr gemütlicher Runde.

Am nächsten Morgen hatten wir eine Führung im Bundeskanzleramt. Sehr gründliche Kontrolle vorher – besonders für 3 Niederländer, Schreibweise und Namen der Frauen!- und dann bekam man Einblick in die Führungsetage. Nachmittags stand das Reichstagsgebäude auf dem Plan. Nach Besichtigung des Plenarsaals stand Herr Sensburg für eine Stunde Diskussion zur Verfügung.

Die Arbeit eines Abgeordneten im Bundestag ist sehr vielfältig und zeitintensiv. Nach einer Woche Berlin folgt dann eine Woche im jeweiligen Wahlkreis. Für Familie etc. bleibt wenig Zeit übrig. Nach dem obligatorischen Fototermin konnten wir die Kuppel besichtigen. Bei viel Sonnenschein konnte man das ganze Berlin + Umland genauestens betrachten.

Im Nicolaiviertel gab es Abendessen und dann wieder Freizeit, die jeder auf seine Weise verbrachte.

Der dritte Tag begann mit dem Besuch des Humboldt-Forums: 2019 soll der Wiederaufbau des Berliner Schlosses fertiggestellt sein. Ein sehr kompetenter, engagierter Führer (aus dem Sauerland) erzählte die Geschichte des Stadtschlosses und erläuterte die Finanzierung des Projektes. Weitere Informationen sind unter www.berliner-schloss.de abrufbar.
Am Nachmittag waren wir für ein Informationsgespräch im Auswärtigen Amt eingeladen.

Anschließend war eine Stadtrundfahrt im Programm und Abendessen in Berlin-Mitte: Restaurant Zur Gerichtslaube. Seit über 780 Jahren gibt es die Gerichtslaube. Die Gestalt und die Funktion wechselten im Laufe der Jahrhunderte.

Eine schöne, informative Reise mit herrlichem Wetter fand ihren Abschluss im Innenhof unseres Hotels. Und natürlich haben wir auch da noch kräftig gesungen!

Fazit dieser Geschichte: Berlin ist immer eine Reise wert.

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SONGtag 2025 ein Popchor-Workshop voller Energie am 17.08.2025

Über 130 motivierte Sängerinnen und Sänger aus mehr als zwanzig Chören an zwei Tagen, intensive Probenarbeit und ein musikbegeistertes Miteinander – das alles unter Leitung von Deutschlands wohl bekanntestem Arrangeur, Popchor-Coach und „Aushängeschild“ der modernen Chorszene Carsten Gerlitz aus Berlin: der SONGtag 2025 des KreisChorVerbandes Meschede– diesmal als Wochenende am 16./17.August – begeisterte alle Beteiligten.


Locker und herzlich zugewandt, aber in der Sache klar und präzise, wenn es um die effektive Umsetzung seiner musikalischen Ideen zur Interpretation von Popmusik im dreistimmigen Chor ging – so kombinierte Carsten Gerlitz straffe Probenarbeit und einen hohen Spaßfaktor mit dem Ziel, authentischen, frischen und berührenden Chorgesang erklingen zu lassen.
Durchsetzt mit zahlreichen Tipps zu Stimmbildung, Phrasierung, Aufstellung und Probenmethoden für die zahlreich anwesenden Chorleitenden stellte Gerlitz zahlreiche Chor-Arrangements aus seiner Feder vor, zum größten Teil noch unveröffentlicht, was den Reiz natürlich erhöhte. Die Titelauswahl spiegelte dabei seinen Anspruch wider, Songs zu präsentieren, die eine klare Botschaft enthalten und das Publikum „anfassen“:
„Halt mich“, „Fix you“, „Junimond“, „Super Trooper“, „A million dreams” und der Motto-Titel für Chöre schlechthin: „Die Welt braucht Lieder“ von Udo Jürgens.
Nach jeweils gut fünf Stunden Chorsingen war den Teilnehmenden die Herausforderung aus Konzentration, stimmlicher Arbeit und mentaler Präsenz anzumerken – schlussendlich überwog die Begeisterung und der Stolz, so viele Impulse und ansteckende Motivation „getankt“ zu haben. Auch Carsten Gerlitz zeigte sich ob des Engagements, der schnellen Auffassungsgabe und der stimmlichen Qualitäten der buntgemischten Ensembles nachdrücklich beeindruckt. Sein berlinerisches Fazit kann der KreisChorverband Meschede als Veranstalter nur unterstreichen: „Det war dufte!“